
Schwiegermutter tot: Recklinghäuser schweigt im Mordprozess
Weil er seine Schwiegermutter in Recklinghausen heimtückisch umgebracht haben soll, steht ein 34-Jähriger jetzt vor Gericht. Zu den Hintergründen schweigt er aber weiter.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.2026 06:41
Schwiegermutter in Recklinghausen offenbar erschlagen und erstochen
Ein 34-jähriger Mann soll in Recklinghausen seine Schwiegermutter getötet haben. Am Bochumer Landgericht hat jetzt der Prozess gegen ihn begonnen. Der Angeklagte soll Ende September seine 59-jährige Schwiegermutter in ihrer Wohnung am Immenkamp heimtückisch ermordet haben. Polizei und Rettungskräfte waren damals mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz.
Angeklagter schweigt: Hintergründe für Mord noch unklar
Der Recklinghäuser hatte sich laut Anklage per Nachricht am Abend des 28. September 2025 bei seiner Schwiegermutter angekündigt. Beide wohnten offenbar im selben Haus. Als er in ihre Wohnung kam, soll er sie sofort gewaltsam attackiert haben. Zuerst soll er über mehrere Minuten mit einem Windlicht auf ihren Kopf eingeschlagen haben. Dann stach er laut Anklage mit einer Schere und einem Brotmesser mehrfach in ihren Hals und ihren Oberkörper ein. Die Frau verblutete vor Ort. Das Motiv ist weiter unklar. Zu den Vorwürfen wollte sich der 34-Jährige gestern zu Beginn des Prozesses nicht äußern. Ein Urteil könnte Ende Mai fallen.